„Da hätte der Papst antreten können“

Quereinsteiger haben keine Chance in der Politik. Der Autor Christian Nürnberger hat es als SPD-Kandidat selbst erlebt

Interview: Ulrike Heidenreich

Wieder zu sich selbst finden, aus dem Herzen heraus Politik machen, all das hat die SPD nötig, um neue Wähler zu gewinnen – laut einer aktuellen Studie, die sie selbst in Auftrag gegeben hat. Die Partei müsse den Menschen zeigen, dass sie die Politik für sie mache und nicht für sich selbst. Ein Genosse hat diese Forderung ganz besonders verinnerlicht: Der Autor Christian Nürnberger, 63, der im vergangenen Bundestagswahlkampf in Bayern für die SPD antrat – und scheiterte. Den mitunter verstörenden Erlebnissen hat er in seinem neuen Buch „Die verkaufte Demokratie“ ein ganzes Kapitel gewidmet. Ein Gespräch über merkwürdige Abstimmungen, Parteipfründe und Demokratie im Hinterzimmer.

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