Sofort abschalten!

Warum liefern wir uns Facebook und Google so aus? Die Konzerne sammeln all unsere Daten – und machen uns zu gläsernen Menschen. Es wird Zeit, ihre Macht zu brechen.

Mein erster, 7000 Mark teurer Computer war ein vier Kilogramm schwerer Laptop, der statt einer Festplatte ein zweites Diskettenlaufwerk hatte und unter MS-DOS lief. Seitdem habe ich brav jedes neue Betriebssystem erworben, von dem die Computerzeitschriften jedes Mal behaupteten, das sei nun der ganz große Wurf. Schon bald danach las man, wie das neue System zickt, was man tun muss, damit es nicht mehr zickt, und dass es aber bald ein Update geben wird, das die Zicken beseitigt.

Dieses Spiel von Hoffnung und Enttäuschung währte bis zu Windows 7. Als ich es frisch installiert hatte und einen Tag lang schwitzte, um alle Computer (für Vater, Mutter, Tochter, Sohn) und zwei Notebooks miteinander zu vernetzen, sagten meine Freunde, die Apple-Jünger, abermals: Bekehre dich. Steig um. Endgültig zermürbt, dachte ich: Man kanns ja mal probieren. Und tatsächlich: Der Mac Pro war in null Komma nichts angeschlossen und installiert, der Kontakt zum Apple-Notebook sofort hergestellt. Seit drei Jahren arbeite ich ohne Abstürze, ohne Viren, ohne Ärger.

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