Lesefrüchte, Folge 1

Lesefrüchte, Folge 1

Horst Seehofer „orientiert sich an drei einfachen Größen: an seinem persönlichen Nutzen, am Nutzen für seine Partei und am Nutzen für Bayern. Wenn es eine Deckungsgleichheit gibt, umso besser; wenn nicht, dann geht es der Reihe nach“ – so bringt es Albert Schäffer heute in der FAZ auf den Punkt.
Sehr treffend: „Seehofer … hat Aigner auf das politische Format einer Kreisbäuerin gestutzt.“
Und das: Söder darf sich „unter den wohlgefälligen Blicken Seehofers als Wiedergeburt des Grafen Montgelas, des großen Staatsreformators, inszenieren. Manche in der CSU sehen darin eine besonders gelungene Finte Seehofers; sie sind sich sicher, dass sich die Puzzlestücke, in die Söder die bayerische Staatsverwaltung zersägt und über das ganze Land verstreut, nicht mehr zusammenfügen lassen.“
Schließlich: Seehofer ist „weder kreativ noch antreibend …. für nichts entflammbar, außer für seinen persönlichen Machterhalt“. Seehofer-Dämmerung.